Unsere Auszubildenden

Wir sind stolz darauf, jährlich Schulabgänger und auch motivierte Quereinsteiger für die generalistische Pflegeausbildung gewinnen zu können. Hier finden Sie einige Eindrücke unserer Azubis.

 

Die Wertschätzung der Bewohner*innen machen die Arbeit besonders!

„Ich gehe jeden Tag mit einem guten Gefühl nach Hause!“ – Wenn man das nach seinem Arbeitstag sagen kann, hört sich das doch nach einem Traumjob an. Genau diese Aussage stammt von unserer Auszubildenden Maike Schuivens. Seit August 2021 ist sie in der Seniorenhilfe der ViaNobis als Auszubildende in der generalistischen Pflege tätig.

Nach einem Jahrespraktikum in der Eingliederungshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung entschied sich die damals 17-Jährige für eine Ausbildung in der Pflege: „Ich habe total unterschätzt, wie sehr die älteren Menschen mit und ohne Behinderung auf unsere Hilfe angewiesen sind. Die Wertschätzung und Dankbarkeit, die uns die Bewohner zurückgeben, sind einfach überwältigend.“

Auch wenn sich die Bewohnerinnen und Bewohner oftmals nicht verbal ausdrücken könnten, reiche oftmals einfach ein Lächeln oder eine kleine Geste aus – „Dann weiß ich, ich habe alles richtig gemacht“, sagt die angehende Pflegefachfrau lächelnd. Doch nicht nur die Dankbarkeit der Bewohner trägt dazu bei, dass Maike Schuivens gern zu Arbeit geht. Das Miteinander der Kollegen spiele ebenfalls eine große Rolle: „Wir sind ein gut eingespieltes Team und jeder hat ein offenes Ohr für den anderen. Probleme oder Herausforderungen werden direkt angesprochen, ohne dass man Sorge vor negativen Konsequenzen haben müsste oder sich eingeschüchtert fühlt.“ Toll, wie eine junge Frau so von ihrer verantwortungsvollen Ausbildung schwärmt.

 

Oftmals kommt es doch anders als man denkt!

„Noch vor 20 Jahren kamen ein Pflegeberuf und der damit verbundene Schichtdienst für mich nicht in Frage“, erzählt Tanja Buunk, Auszubildende in der Seniorenhilfe der ViaNobis in Gangelt und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber manchmal kommt es ja anders, als man denkt.“ Nach der Familiengründung jobbte die dreifache Mutter in verschiedenen Bereichen, jedoch fehlten ihr dort die Perspektiven.

„Ganz spontan habe ich mich dann damals auf eine Zeitungsanzeige als Aushilfe im Pflegebereich beworben und wurde eingestellt. Als meine jüngste Tochter mit 13 Jahren immer selbstständiger wurde, bewarb ich mich intern für eine Ausbildung in der Pflege. Als Alleinerziehende habe ich mir allerdings keine allzu großen Hoffnungen gemacht. Umso mehr freute ich mich, als die Zusage für die Ausbildung kam“, blickt Tanja Buunk, geb. Zimmermann, zurück.

Seit 2019 absolviert die Quereinsteigerin ihre Ausbildung in der Seniorenhilfe und schätzt besonders das Miteinander sowie den gegenseitigen Rückhalt im Team. „Wir werden sowohl von unserer Wohnbereichs- als auch von der Einrichtungsleitung in Prozesse einbezogen und involviert“, berichtet die angehende Pflegefachkraft. Schon in wenigen Monaten beendet sie die dreijährige Ausbildung und wird als Fachkraft in der Seniorenhilfe übernommen. Tanja Buunk möchte Unentschlossenen Mut machen: „Pflege ist nicht für jeden etwas, keine Frage. Aber man sollte sich diese Tätigkeit auf jeden Fall einmal anschauen. Ich habe erst dadurch festgestellt, dass das Arbeiten mit Menschen genau Meins ist!“

 

Pflege hat viel mit Zwischenmenschlichkeit zu tun!

Dario Deling absolviert seit November 2020 die Ausbildung zum Pflegefachmann im Katharina Kasper-Heim in Gangelt. Der 18-Jährige hat bereits während seiner Schulzeit als Aushilfe Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt und war von den Vorteilen der Arbeit überzeugt: „Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dann die Ausbildung zum Pflegefachmann begonnen habe.“

Begeistert ist er davon, dass er auch seine eigenen Interessen aktiv in den Arbeitsalltag miteinbringen kann: „Ich spiele privat gerne Gitarre. Das haben meine Kollegen mitbekommen. Und seit einigen Wochen darf ich jetzt für die Bewohner Gitarre spielen, weil sie halt auch gerne Musik hören und dazu tanzen.“

Für den angehenden Pflegefachmann bedeutet Perspektivwechsel, dass man die Pflege aus einem anderen Blickwinkel sieht: „Pflege hat viel mit Zwischenmenschlichkeit zu tun. Nicht nur dieses wachsen und danach wieder nach Hause fahren. Das ist definitiv nicht so!“ An seiner Ausbildung schätzt der Auszubildende ganz besonders, dass er sich persönlich weiterentwickeln kann und auch auf der zwischenmenschlichen Ebene viel erlebt. „Ich kann nur jedem ans Herzen legen, die Ausbildung zu machen. Es ist einfach schön!“

 

Corona hat den Perspektivwechsel vorangetrieben.

Tanja Gröger ist der Beste Beweis, dass nicht immer nur Schulabsolventen eine Ausbildung starten.
Als gelernte Restaurantfachfrau fasste sie im vergangenen Jahr den Entschluss, einen Vertrag zur Ausbildung als Pflegefachfrau zu unterschreiben. Da war sie 49 Jahre alt. Die Ausbildung startete für sie in der Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, auf einer Station für Menschen mit einer gerontopsychiatrischen Erkrankung.

Bereits vor ihrer Ausbildung hatte sie in einer Klinik im Bereich Service gearbeitet. Hier kochte und backte sie beispielsweise mit den Klienten. „Mit Beginn der Corona-Pandemie bin ich in die Pflege reingerutscht, war völlig angetan und hab mich dann für die Ausbildung entschieden“, erzählt Tanja Gröger.
Vorher habe sie Menschen meist nur in kurzen und glücklichen Situationen erlebt. „Jetzt begleite ich Menschen in weniger schönen, dafür aber viel tiefergehenden Situationen und kann ihnen in diesen helfen und sie aufbauen.“

Sie sei sehr froh, so Tanja Gröger, dass sie diesen Perspektivwechsel in ihrer beruflichen Laufbahn vollzogen habe. Die angehende Pflegefachfrau sagt: „Der Perspektivwechsel hat sich zu 100 Prozent gelohnt, weil es mir unglaublich viel Spaß macht und eine absolute Erfüllung ist.“ Auch wenn die Arbeit in der Pflege mitunter anstrengend sei, gibt es Tanja Gröger am Ende ihrer Schicht ein sehr gutes Gefühl, Menschen geholfen und ihnen Mut gemacht zu haben.

 

Nach der Ausbildung ist noch nicht Schluss! Es gibt viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln.

Thomas Wacker ist ein hochmotivierter Azubi des Katharina Kasper-Heims in Gangelt. Erst im Herbst 2020 begann er die Ausbildung zum Pflegefachmann und hat bereits jetzt ein klares Ziel vor Augen: „Nach meiner Ausbildung ist noch nicht Schluss. Ich möchte ein Studium im Bereich der Pflegewissenschaften aufnehmen und mich weiterbilden“, erzählt der junge Mann.

Gerade im Bereich der Pflege gibt es nach der Ausbildung zahlreiche Perspektiven sich weiterzuentwickeln. So können ausgebildete Pflegefachmänner und –frauen die Weiterbildung zum Praxisanleiter und zur Wohnbereichsleitung absolvieren oder ein Studium anschließen. „Nach der Ausbildung stehen einem alle Türen offen. Es gibt einfach unzählige Möglichkeiten, wo man am Ende arbeiten kann“, bestätigt der Auszubildende.

Der 20-Jährige wollte eigentlich nach seinem Schulabschluss Physiotherapeut werden, dann haben ihn jedoch die Vorteile der Ausbildung zum Pflegefachmann überzeugt: „In Deutschland werden immer mehr Pflegefachkräfte gesucht und daher unterstützt. Darüber hinaus ist die Schule in der Physiotherapieausbildung kostenpflichtig, die der Pflege nicht. Und als Pflegefachkraft verdient man in der Regel auch mehr als ein ausgebildeter Physiotherapeut.“

Oftmals werden vor allem junge Menschen durch gängige Vorurteile über die Arbeit in der Pflege abgeschreckt. Der angehende Pflegefachmann findet allerdings, dass diese nicht berechtigt sind: „Viele Vorurteile sind einfach gar nicht so. Man sollte sich von dem Gerede nicht beeinflussen lassen und sich zum Beispiel durch ein Praktikum ein eigenes Bild von der Arbeit in der Pflege machen. Es macht nämlich großen Spaß, die Bewohner zu beschäftigen und zu sehen, wie dankbar sie sind, wenn man ihnen hilft!“

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Team Personalgewinnung

Katharina-Kasper-Straße 6
52538 Gangelt



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