Unsere Auszubildenden

Perspektivwechsel machen Sinn!

Perspektivwechsel bedeutet die Welt mit anderen Augen zu sehen oder auch manchmal einen neuen Weg zu gehen. Genau dies haben unsere Auszubildenden der generalistischen Pflege auch gemacht. Sie haben sich entweder beruflich neu orientiert oder regen zum Perspektivwechsel in der Pflege an.  

 

Pflege hat viel mit Zwischenmenschlichkeit zu tun!

Dario Deling absolviert seit November 2020 die Ausbildung zum Pflegefachmann im Katharina Kasper-Heim in Gangelt. Der 18-Jährige hat bereits während seiner Schulzeit als Aushilfe Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt und war von den Vorteilen der Arbeit überzeugt: „Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dann die Ausbildung zum Pflegefachmann begonnen habe.“

Begeistert ist er davon, dass er auch seine eigenen Interessen aktiv in den Arbeitsalltag miteinbringen kann: „Ich spiele privat gerne Gitarre. Das haben meine Kollegen mitbekommen. Und seit einigen Wochen darf ich jetzt für die Bewohner Gitarre spielen, weil sie halt auch gerne Musik hören und dazu tanzen.“

Für den angehenden Pflegefachmann bedeutet Perspektivwechsel, dass man die Pflege aus einem anderen Blickwinkel sieht: „Pflege hat viel mit Zwischenmenschlichkeit zu tun. Nicht nur dieses wachsen und danach wieder nach Hause fahren. Das ist definitiv nicht so!“ An seiner Ausbildung schätzt der Auszubildende ganz besonders, dass er sich persönlich weiterentwickeln kann und auch auf der zwischenmenschlichen Ebene viel erlebt. „Ich kann nur jedem ans Herzen legen, die Ausbildung zu machen. Es ist einfach schön!“

 

Corona hat den Perspektivwechsel vorangetrieben.

Tanja Gröger ist der Beste Beweis, dass nicht immer nur Schulabsolventen eine Ausbildung starten.
Als gelernte Restaurantfachfrau fasste sie im vergangenen Jahr den Entschluss, einen Vertrag zur Ausbildung als Pflegefachfrau zu unterschreiben. Da war sie 49 Jahre alt. Die Ausbildung startete für sie in der Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, auf einer Station für Menschen mit einer gerontopsychiatrischen Erkrankung.

Bereits vor ihrer Ausbildung hatte sie in einer Klinik im Bereich Service gearbeitet. Hier kochte und backte sie beispielsweise mit den Klienten. „Mit Beginn der Corona-Pandemie bin ich in die Pflege reingerutscht, war völlig angetan und hab mich dann für die Ausbildung entschieden“, erzählt Tanja Gröger.
Vorher habe sie Menschen meist nur in kurzen und glücklichen Situationen erlebt. „Jetzt begleite ich Menschen in weniger schönen, dafür aber viel tiefergehenden Situationen und kann ihnen in diesen helfen und sie aufbauen.“

Sie sei sehr froh, so Tanja Gröger, dass sie diesen Perspektivwechsel in ihrer beruflichen Laufbahn vollzogen habe. Die angehende Pflegefachfrau sagt: „Der Perspektivwechsel hat sich zu 100 Prozent gelohnt, weil es mir unglaublich viel Spaß macht und eine absolute Erfüllung ist.“ Auch wenn die Arbeit in der Pflege mitunter anstrengend sei, gibt es Tanja Gröger am Ende ihrer Schicht ein sehr gutes Gefühl, Menschen geholfen und ihnen Mut gemacht zu haben.

 

Nach der Ausbildung ist noch nicht Schluss! Es gibt viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln.

Thomas Wacker ist ein hochmotivierter Azubi des Katharina Kasper-Heims in Gangelt. Erst im Herbst 2020 begann er die Ausbildung zum Pflegefachmann und hat bereits jetzt ein klares Ziel vor Augen: „Nach meiner Ausbildung ist noch nicht Schluss. Ich möchte ein Studium im Bereich der Pflegewissenschaften aufnehmen und mich weiterbilden“, erzählt der junge Mann.

Gerade im Bereich der Pflege gibt es nach der Ausbildung zahlreiche Perspektiven sich weiterzuentwickeln. So können ausgebildete Pflegefachmänner und –frauen die Weiterbildung zum Praxisanleiter und zur Wohnbereichsleitung absolvieren oder ein Studium anschließen. „Nach der Ausbildung stehen einem alle Türen offen. Es gibt einfach unzählige Möglichkeiten, wo man am Ende arbeiten kann“, bestätigt der Auszubildende.

Der 20-Jährige wollte eigentlich nach seinem Schulabschluss Physiotherapeut werden, dann haben ihn jedoch die Vorteile der Ausbildung zum Pflegefachmann überzeugt: „In Deutschland werden immer mehr Pflegefachkräfte gesucht und daher unterstützt. Darüber hinaus ist die Schule in der Physiotherapieausbildung kostenpflichtig, die der Pflege nicht. Und als Pflegefachkraft verdient man in der Regel auch mehr als ein ausgebildeter Physiotherapeut.“

Oftmals werden vor allem junge Menschen durch gängige Vorurteile über die Arbeit in der Pflege abgeschreckt. Der angehende Pflegefachmann findet allerdings, dass diese nicht berechtigt sind: „Viele Vorurteile sind einfach gar nicht so. Man sollte sich von dem Gerede nicht beeinflussen lassen und sich zum Beispiel durch ein Praktikum ein eigenes Bild von der Arbeit in der Pflege machen. Es macht nämlich großen Spaß, die Bewohner zu beschäftigen und zu sehen, wie dankbar sie sind, wenn man ihnen hilft!“

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Team Personalgewinnung

Katharina-Kasper-Straße 6
52538 Gangelt



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