Vorausdenken und Vorsorgen mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Mittwoch, 09.10.2019 - 18:00 Uhr

Was gilt es bei Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu bedenken?

Immer dann, wenn man selber nicht mehr in der Lage ist Entscheidungen zu treffen (z. B. Demenz, Verwirrtheit, Koma), greift eine Patientenverfügung. Ärzte sind verpflichtet, auch in solchen Situationen Leben zu verlängern und alle modernen medizinischen Techniken zum Einsatz zu bringen. Wenn Sie dies nicht wünschen, müssen Sie mittels Patientenverfügung die Ärzte von dieser Pflicht befreien und diese Eingriffe verbieten. Wie das geht und wann das sinnvoll ist, wird Ihnen Dr. Minartz in seinem Vortrag erklären. Wenn Sie bis zuletzt selbst bestimmt entscheiden möchten, sollten Sie diese Verantwortung nicht abgeben, da Angehörige bzw. Betreuer möglicherweise nicht in Ihrem Sinne entscheiden.

Konkrete Hilfen bei der Erstellung einer Patientenverfügung erarbeitet Dr. Minartz aufbauend auf diesem Vortrag in Kleingruppen mit maximal zwanzig Teilnehmern zu einem späteren Termin. "Es ist wichtig, dass die Teilnehmer sich in meinem Vortrag über Grundsätzliches zu diesem Thema informieren und schon mit ihren speziellen Anliegen auseinander gesetzt haben, bevor sie die Anschlusstermine besuchen. Nur so können wir in diesen Kleingruppen zielführend arbeiten und für jeden Teilnehmer im Idealfall seine individuelle Patientenverfügung fertig stellen", erklärt Dr. Minartz. Die Anschlusstermine stehen noch nicht fest und können für Besucher des Vortrages mit Nadine Albertz (Tel.: 02452 188-527) abgesprochen werden.

 

Referent:

Dr. Jürgen Minartz | Chefarzt Innere
Medizin Städtisches Krankenhaus Heinsberg

 


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