Geschenkte Augenblicke - Ein KunstKulturKirche Angebot

28. April 2022

Gangelt. Am Montagabend, dem 25. April 2022, war wieder ein wenig Normalität erlebbar.

Die beiden Kolleginnen aus der Fachklinik, Anja Klevers und Sabine Mevissen, hatten es geschafft, wieder ein Kulturangebot zu machen: Theater stand im Programm. Nicht irgendein Theater, sondern etwas ganz Besonderes: Sie konnten bereits zum zweiten Mal Hajo Mans gewinnen. Bereits im Oktober 2019 führte Mans sein Solotheaterstück „Tief im Westen – Leben im Selfkant – zwischen Traum und Realität“ auf.

Im aktuellen neuen Stück, auch hier führte Rena Zieger wieder Regie, erzählt Mans in der Rolle als Trommler Tim Tooney, die Geschichte dessen Freundes Novecento, einem grandiosen Jazz-Pianisten.

Der rund 75-minütige Monolog behandelt das Leben des Danny Boodmann T. D. Lemon, kurz Novecento genannten Findelkindes. Der Junge, der auf einem Passagierschiff im Jahr 1900, daher auch der Name, gefunden und von einem Maschinisten großgezogen wurde, entwickelte er sich zu einem der begnadetsten Jazz-Pianisten seiner Generation; Zeit seines Lebens spielte er in der Musikkapelle auf dem Schiff.

Es ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft, und zugleich ein poetisches Stück über die Macht der Fantasie, ihr Vermögen, Grenzen zu überschreiten und Menschen zu verbinden.

Die beeindruckende Wandlungsfähigkeit Hajo Mans in den unterschiedlichen Rollen zeigte ihn als absoluten Bühnen-Profi. Der die schauspielerische Leistung unterstützende Einsatz von Soundeffekten, Musik und Bildern auf der Leinwand, ließen den Abend zu einem einmaligen Theatererlebnis werden.

 

BU: Hajo Mans in seinem Solotheaterstück Novecento als Tim Tooney

Foto: Flügel


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