Vielfalt verbindet

16. November 2017

Gangelt. Gemeinsames Gestalten stärkte Miteinander bei der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der jährlich bundesweit stattfindenden Interkulturellen Woche (IKW) entstand in Gangelt kürzlich ein besonderer Ort der Begegnung: Das Betreute Wohnen St. Nikolaus der ViaNobis – Die Eingliederungshilfe hatte in Kooperation mit dem Arbeitskreis Asyl Gangelt ein Kunstprojekt gestartet, bei dem sich fünf Klienten der Eingliederungshilfe und drei Mitbürger aus anderen Kulturkreisen näher kennenlernten. 

Das gemeinsame künstlerische Gestalten von Keilrahmenbildern verband die Teilnehmer und förderte das Miteinander, ungeachtet der Sprache oder der geistigen und motorischen Fähigkeiten. Die auf diese Weise entstandenen Bilder, die an einem Holzhaus die Fenster darstellen, zeigen Erlebnisse, Träume und Wahrnehmungen der Teilnehmer. Bei der individuellen Erstellung der Bilder unterstützten die Mitarbeiterinnen der Katharina Kasper ViaNobis GmbH Maria Kernert und Adelheid Venghaus, sowie die Künstlerin Conny Roßkamp und die engagierte Mitbürgerin Marie-Luise von der Weil.

Das bunt gestaltete Haus wurde an Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen übergeben und steht für einige Wochen im Rathaus in Gangelt.

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 550 Städten und Gemeinden werden rund 5.000 Veranstaltungen durchgeführt, die das Ziel haben Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion, in den Dialog zu bringen. Die IKW bietet die Gelegenheit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. 

 

Foto: Karina Wasch


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Karina Wasch
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